Berufsorientierung

„Wohin führt mein Weg nach dem Abschluss?“,
fragt sich jeder Schüler. Die Antwort auf diese Frage gibt das themenorientierte Projekt BORS (Berufsorientierung an Realschulen) an der Realschule und die OiB (Orientierung in Berufsfeldern) an der Hauptschule.
BORS wird in der Realschule im 9. Schuljahr durchgeführt. Die Schüler beschäftigen sich projektartig mit Themen der Arbeitswelt, schreiben Bewerbungen und befassen sich mit ihrem möglichen Berufswunsch oder Berufsweg. Ein wichtiger Teil ist dabei das BORS-Praktikum, bei dem jeder Schüler eine Woche in einem Betrieb praktische Erfahrungen sammeln kann.
In der Hauptschule (OiB) finden neben Betriebserkundungen schwerpunktmäßig in Klasse 8 mehrere Praktika während der Schulzeit statt.
Verpflichtend sind ein eintägiges Eltern-, ein dreitägiges Schnupper-, ein einwöchiges Sozialpraktikum und abschließend ein ebenfalls einwöchiges Praktikum in einem Wunschberuf. Neben der Themeneinheit „Bewerbungsschreiben“ im Deutschunterricht nehmen unsere Acht- und Neuntklässler der Hauptschule am ‚Projekt Zukunft‘ teil, bei dem die Schüler einmal wöchentlich in Einzelgesprächen individuell in Sachen Praktika und Ausbildung beraten werden.
In beiden Schulformen arbeitet die Schule auch eng mit außerunterrichtlichen Partnern zusammen. Zu erwähnen ist hierbei der Berufsberater Herr Brenner von der Agentur für Arbeit in Aalen, die IHK Ostwürttemberg mit ihren Ausbildungsbotschaftern und natürlich unsere Bildungspartnerschaften.

6 Kompetenzbereiche aus dem Top BORS:

- Gesichtspunkte bei der Berufswahl
- Bildungswege in Baden-Württemberg
- Berufsausbildungsverhältnis
- Betriebsbesichtigung
- Die Berufswelt im Wandel
- Bewerbung

Der Deutschorden-Schule Lauchheim wurde im Juni 2014 das BoriS-Berufswahl-Siegel verliehen (BoriS ist die Abkürzung für „Berufsorientierung in Schulen“). Dieses Siegel ist eine Auszeichnung für unsere hervorragende Arbeit in der Berufswegeplanung, die über die in den Bildungsplänen und den Verwaltungsvorschriften geforderten Standards weit hinausgeht und es bestätigt, dass unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Berufs- und Studienwahl und die Arbeitswelt vorbereitet werden.

Die Zertifizierung soll zum einen die Zusammenarbeit zwischen unserer Schule, den Unternehmen und anderen Partnern nachhaltig sicherstellen und zum anderen den Schülern und ihren Eltern die Sicherheit geben, die richtige Schule für einen erfolgreichen Übergang in den Beruf gewählt zu haben.

Die Deutschorden-Schule Lauchheim gehört zurzeit zu den rund 500 Schulen in Baden-Württemberg, die berechtigt sind, das BoriS-Siegel zu tragen.

Bildungspartnerschaften „Handel und Gewerbe treffen Schule“

Miteinander sind wir stark!

Deutschorden-Schule geht Bildungspartnerschaft mit acht Unternehmen und Einrichtungen ein.
„Miteinander sind wir stark!” Mit diesen Worten begrüßte Schulleiterin Brigitte Wittenbeck die zahlreichen Gäste in der Deutschorden-Schule. Zusammen mit acht Partnern aus Wirtschaft und sozialem Leben stärkt die Schule die berufliche Bildung der Schülerinnen und Schüler der Deutschorden-Schule. Maschinenbau Kiener, vier städtische und kirchliche Kindertageseinrichtungen aus Lauchheim, die Carl Zeiss AG aus Oberkochen, ELWEMA aus Ellwangen und die BARMER GEK bilden nun ein breites Netzwerk, das die Schüler nutzen sollen, um Berufe zu erkunden und Praktika zu absolvieren. Sie sollen das Umfeld kennen lernen, in dem sie eventuell später eine Ausbildung beginnen. Die Firmen schicken Personalverantwortliche an die Schule, um Fragen rund um die Ausbildung zu klären. Auszubildende der Partner können in Projektarbeit ihren Ausbildungsberuf vorstellen und in ihren Worten erklären, was sie die ersten Wochen und Monate als Azubis erlebt haben. Zudem präsentieren sich die Partner auf der Berufsinformationsbörse und laden die Schüler zu Betriebserkundungen ein, was mit einigen Institutionen schon seit mehreren Jahren erfolgreich praktiziert wird.

siehe auch...

Aber nicht nur die Schule profitiert. Der demografische Wandel sieht einen starken Rückgang an Schulabgängern. Das bedeutet für die Firmen einen Rückgang der Bewerber. Um ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten, wollen sie Interesse an ihren Berufen wecken.

Der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ostwürttemberg von Südwestmetall, Jörn P. Makko, sprach für alle Berufsgruppen: „Wir brauchen Nachwuchs in allen Branchen und es dauert immer länger, Ausbildungsplätze besetzen zu können. Mit einer Bildungspartnerschaft ist Schule und Betrieben ein Instrument in die Hand gegeben, den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen!“

Emil Kesselburg vom Staatlichen Schulamt Göppingen bezeichnete die Partnerschaften als Herzensangelegenheit und zog einen Vergleich zu den 90er Jahren. Das damalige Gegeneinander von Schule und Betrieben sei einem Miteinander in der beruflichen Bildung gewichen.

Der stellvertretende Bürgermeister Robert Jakob sieht einen Mehrwert für beide Seiten; auf beiden Seiten seien Gewinner und er beglückwünschte den Wirtschaftsstandort und die Schule Lauchheim für diese Partnerschaften.

Der Ausbildungsleiter der Carl Zeiss AG, Volker Thumm, sieht frühere Aktivitäten durch die Bildungspartnerschaften in verbindlichere Strukturen überführt. Ziel für die Carl Zeiss AG sei, MINT-Berufe zu fördern, also Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu schaffen.

Im Anschluss unterzeichneten für Maschinenbau Kiener Michael Scherer, für ELWEMA Anne Lewin, für die BARMER GEK Christoph Hägele, für die Kindergärten Regenbogen Renate Grumpmann, St.Maria Dorothea Leitner, St. Gangolf Gisela Brenner und Kolibri Michaela Schnele.

Alle Beteiligten sehen in der Vereinbarung ein Fundament, auf das es aufzubauen gilt.

Bildungspartnerschaften sind ein Projekt des Wirtschaftsministeriums des Landes Baden-Württemberg und werden mit ESF-Geldern gefördert und von Südwestmetall unterstützt. In Ostwürttemberg werden Bildungspartnerschaften durch Richard Meckes, Berufliche Bildung GmbH, umgesetzt.

Die kleine Feierstunde wurde musikalisch von Schülerinnen der achten Klasse umrahmt und endete bei anregenden Gesprächen zwischen Schülern, Eltern, Lehrkräften, Fördervereinsmitgliedern und den Partnern der Unternehmen und Einrichtungen.

Die Berufsinformationsbörse ist eine schulische Abendveranstaltung, zu der Vertreter aus Handel, Industrie, Gewerbe, Dienstleistung, Weiterführenden Schulen und unsere Bildungspartner eingeladen sind, um den Schülern die Möglichkeit zu geben sich über die verschiedenen Berufs- bzw. Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und Kontakte zu knüpfen.
Beteiligt sind die achten und neunten Klassen der Deutschorden-Schule. Die Berufsinformationsbörse ist somit ein zentraler Bestandteil des Berufsfindungsprozesses geworden.

Aktueller Bericht unter Aktuelles/Archiv

In Bearbeitung - demnächst mehr


BORS an der DOS

Jeder Schüler sollte auf die Arbeitswelt und eine mögliche Ausbildung oder Weiterbildung vorbereitet werden.
Deshalb gibgt es das themenorientierte Projekt BORS an der Realschule und die Orientierung in Berufsfeldern (OiB) an der Hauptschule.
BORS als Abkürzung steht für "Berufsorientierung an Realschulen".
Es wird in der Realschule im 9. Schuljahr durchgeführt. Wie der Name vereits vorwegnimmt, beschäftigen sich die Schüler projektartig mit Themen der Arbeitswelt, schreiben Bewerbungen und befassen sich mit ihrem möglichen Berufswunsch oder Berufsweg. Ein wichtiger Teil ist dabei das BORS-Praktikum, bei dem jeder Schüler eine Woche in einem Betrieb praktische Erfahrungen sammeln kann.
So werden die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihre Zeit nach der Realschule vorbereitet.

Allgemeines

BORS steht für Berufsorientierung an Realschulen.

Die Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert durch Selbstverantwortung und stark handlungsorientiert einen Grad an Berufswahlreife anzueignen, so dass sie sich gut begründet für einen Ausbildungsberuf oder eine weiterführende Schule entscheiden können.

BORS wird in der Regel in der 9. Klasse der Realschule durchgeführt. Zur Durchführung stehen den Schülerinnen und Schülern ca. 70 Wochenstunden im Schuljahr zur Verfügung. Die Schule kann diese Stunden nach eigener Planung einsetzen. Entweder wird BORS wöchentlich unterrichtet oder in Blöcken. Zusätzlich machen die Schüler mindestens eine Woche lang ein Praktikum, bei dem sie in Betrieben arbeiten und einen Beruf erkunden.

Die Schülerinnen und Schüler lernen in den Unterrichtseinheiten viel über verschiedene Berufsgruppen und Berufe. Außerdem wird ihnen erklärt, welche Kompetenzen für welche Berufe benötigt werden. In Tests, die die Schülerinnen und Schüler selbst durchführen, finden sie heraus, was ihre Kompetenzen sind und welche Berufe zu ihnen passen.

Sonstiges

Herr Brenner - Berufsberater an der DOS


Herr Brenner ist an unserer Schule der zuständige Berufsberater der Agentur für Arbeit in Aalen. Zum ersten Mal treffen die Schülerinnen und Schüler am Anfang der Klasse 9 auf Herr Brenner.

Während dem BORS Unterricht in Klasse 9 unterrichtet Herr Brenner über weitere Schulbesuchsmöglichkeiten, wichtige Phasen der Berufssuche und der Berufsfindung, Anmelde- und Bewerbungstermine an Firmen und Schulen, usw. Dabei geht er auch wie wir vom Dreischritt „Orientieren, Entscheiden, Bewerben“ aus.

Zusätzlich bietet Herr Brenner unseren Schülerinnen und Schüler persönliche Beratungsgespräche hier an unserer Schule. Entsprechende Termine werden von den verantwortlichen Lehrern koordiniert, so dass jede Schülerin bzw. jeder Schüler an der DOS mindestens einen Beratungstermin mit Herrn Brenner hat, bevor die ersten Bewerbungen losgehen.





Kontakt: Agentur für Arbeit Aalen, Julius-Bausch-Straße 12, 73430 Aalen

oder unter der Telefonnummer: 01801/555111

E-Mail: Anton.Brenner@arbeitsagentur.de





Leistungen von Herrn Brenner auf einen Blick:Einzelberatung (mit und ohne Eltern)

Sprechstunde (jederzeit möglich!)

Ausbildungsstellenvermittlung

Schulplatzadressen

Tipps zu Bewerbungen, Vorstellungsgesprächen und Auswahlverfahren

Elternabende

Informationsmaterialien


_____________________________________________________________________________________

Interview mit
Anton Brenner Berufsberater

Seit wann arbeiten Sie als Berufsberater?
Seit Mai 2003

Wie sind Sie auf die Idee gekommen?
Durch meine frühere Tätigkeit als Leiter des Berufsinformationszentrums (BIZ),
ein mehrwöchiges Praktikum und mein Studium.
Dabei wurde mit klar, dass ich künftig gerne mit jungen Menschen zusammenarbeiten möchte

Haben Sie davor einen anderen Beruf gelernt?
Ja, Industriekaufmann abgeschlossen und viele Jahre zuvor Tischler begonnen, nicht abgeschlossen
Was ist genau Ihre Aufgabe als Berufsberater?
Werkreal-und Realschüler, Abiturienten sowie Schüler an beruflichen Schulen auf den spannenden
Prozess der Berufswahl vorzubereiten und sie dabei zu begleiten. Sie in allen Fragen der Berufs,- Schul-oder Studienplatzwahl durch Informationen, gute Ratschläge und individuelle Beratungsgespräche zu unterstützen. Betriebe dabei unterstützen, dass sie geeignete
Auszubildende bekommen.

Mit wem arbeiten Sie zusammen?
Schulen, Betrieben, Hochschulen, Industrie-und Handelskammer, Handwerkskammern, Bildungsträgern, Ostalbkreis, Jugendämtern…
Macht es Ihnen Spaß?
Ja, noch immer sehr viel!

Was ist Ihr bester Tipp, damit man seinen besten Beruf findet?
Es ist wichtig, dass du das was du tust, dass du es mit viel „Herzblut“ tust.
Finden wirst du deinen Beruf nur, wenn du wirklich mit viel Engagement danach suchst – also viel ausprobierst und es ist immer auch ein bisschen Glück dabei.
Das wünsche ich jedem von Euch!

Downloads


Muster Lebenslauf [26 KB]

Beispiel Bewerbungsschreiben [59 KB]

Brief für Zusatzpraktikum

Links


Berufe kennenlernen - www.berufenet.arbeitsagentur.de

Berufe von A-Z - www.planet-beruf.de

Filme über Ausbildungsberufe - www.berufe.tv

WVR-Projekt

Wie auch BORS ist WVR (Wirtschaften-Verwalten-Recht) ein themenorientiertes Projekt das in der Klassenstufe 8 in der Realschule stattfindet. Sinn und Zweck ist es, dass die SchülerInnen erste Einblicke in die Bereiche Wirtschaft, Verwaltung und des Rechts erhalten und entsprechende Fähigkeiten erlernen.
Am Anfang steht die Themenfindung in der Klasse. Dabei sollen die Bereiche „Wirtschaften“, „Verwalten“ und „Recht“ abgedeckt werden. Anschließend geht es in die Planung und in die Umsetzung des Projektes. Je nach Größe und Umfang kann das mehrere Monate dauern. Am Ende steht das fertige Resultat. Die Schüleraktivität ist dabei besonders groß und macht den SchülerInnen natürlich sehr viel Spaß, wenn sie gemeinsam ein Ziel vor Augen haben und es auch gemeinsam im Team bewältigen können.

WVR-Projekte

Leitbild