Über uns


Die Deutschorden-Schule Lauchheim ist eine Verbundschule mit Grund-, Haupt- und Realschule.
Die Grundschule ist dreizügig mit insgesamt 213 Schülern und einem „Offenen Ganztagsangebot“ an vier Tagen in der Woche.
Die Sekundarstufe ist zweizügig mit insgesamt 263 Schülern.

Das Kollegium besteht aus 45 Lehrkräften, zwei Referendaren sowie der Schulleiterin und ihrem stellvertretenden Schulleiter.

Die Schulleitung wird durch Jahrgangsstufenleiter sowie Kolleginnen und Kollegen mit besonderen Aufgaben (z.B. Kooperation Kindergärten, Organisation „Offener Ganztag“, Berufsorientierung, etc.) in ihrer täglichen Arbeit unterstützt.

Für einen reibungslosen Schulalltag sorgen zwei Sekretärinnen und ein Hausmeister mit engagiertem Reinigungspersonal.

Im sozialen Bereich leistet ein Schulsozialarbeiter vorwiegend Präventionsarbeit und ergänzt seine Tätigkeit durch verschiedene Projekte und Angebote. Weiterhin steht der Schule eine Fachkraft für Sprachförderung zur Verfügung.

Die Lehrkräfte im „Offenen Ganztag“ werden durch externe Mitarbeiter aus dem erzieherischen Bereich, durch Vereine sowie durch Betreuungspersonal beim Mittagessen unterstützt.

Unser Schulbezirk

Die Deutschorden-Schule Lauchheim liegt im ländlichen Raum am Fuße des Albtraufs und ist durch regelmäßigen Zuzug junger Familien gekennzeichnet.

Schüler aus den Teilgemeinden Hülen, Röttingen und Lippach sowie aus weiteren benachbarten Städten und Orten finden hier einen Schulstandort, der durch mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handel, Gewerbe und Handwerk, die Nähe zur Natur sowie durch gute Anbindung an die umliegenden Städte Aalen, Bopfingen und Ellwangen gekennzeichnet ist.

Unsere Schulgeschichte:

Deutscher Orden

1492
Vom Deutschen Orden wurde schon sehr früh für Schulen Sorge getragen. Im Jahr 1492 wird als Zeuge einer Verkaufsurkunde „Jörgen Heim, den Schulmeister zu Lauchen” erwähnt.

1600 In Röttingen wird ein Schulhaus erstellt, das allerdings kurze Zeit später wieder als baufällig verkauft wird. Bis zum Bau eines eigenen Schulgebäudes 1837 findet der Unterricht im Privathaus des jeweiligen Schulmeisters statt. Dieses Gebäude wird duch das neue Schulhaus 1962 abgelöst.

1645 Anstelle des ersten Schulhauses hinter der Kirche wird das Gebäude Hauptstrasse 11 als Schulhaus neu erstellt. Es wird 1895 Lehrerwohnhaus

1687
Das Schulwesen wurde im ganzen Ordensgebiet einheitlich durch die Schulordnung vom 3. November 1788 gestaltet, die festsetzte, dass das Schuljahr am Tag nach Allerheiligen beginnen soll und die Schulpflicht sechs volle Jahre dauern muss.

1716
Für die israelitische Gemeinde wird ein eigener Schulmeister erwähnt, die Schule befindet sich 1849 bis 1908 im Haus Binnerstrasse 15.

1719 Hülen erhält eine eigenständige Schule. 1847 wird dafür das ehemalige Rathaus als Schulhaus mit Lehrerwohnung erstellt. 1960 wird eine neue Schule an der Arlesberger Gasse erstellt.

1730
Von etwa 1730 an waren die Lehrer der ganzen Ballei Franken bei dem Musterschulmeister in Ellingen ausgebildet, so dass sich allmählich ein eigener Lehrerstand herausbildete.

Königreich Württemberg

1808
Im Jahre 1808 wurde das Schulwesen durch die württembergische Schulordnung geregelt. Die Sommerschule dauerte fortan wöchentlich drei mal zwei Stunden, die Schulpflicht wurde aufs 6. bis 14. Jahr festgesetzt (1850: 7. bis 14. Jahr). Schülerzahlen: 59 Knaben und 51 Mädchen.

1809
Eine 2. feste Lehrerstelle wird eingerichtet, es gibt also künftig eine Unter- und eine Oberklasse.

1827
Das Land überträgt Eigentum und damitn künftige Unterhaltspflicht für das Schulhaus auf die Stadt.

1850
Schülerzahlen: 92 Knaben und 91 Mädchen.

1860
Im Oktober 1860 wurde eine gewerbliche Abendschule für Jünglinge gegründet, bei der von November bis März wöchentlich zwei Abende Unterricht in gewerblichem Zeichnen und Rechnen sowie Buchführung und Geschäftsaufsatz stattfand.

1895 Die heutige Gerlachschule wird als Backsteingebäude vor der Stadtmauer neu erstellt.

1905 Die hohen Schülerzahlen erfordern eine 1.Erweiterung der neuen Schule, 1915 wird ein Querbau mit dem schönen heutigen Portal der Gerlachschule erstellt und der Bau verputzt.

1907

Schülerzahlen: 68 Knaben und 73 Mädchen.

Die Schülerzahl der unteren Klasse beträgt 79, der oberen Klasse 101. Deshalb soll eine 3. Klasse gebildet und das Schulhaus um zwei Schulsäle vergrößert werden. Die Kosten betragen 33.620 Reichsmark.

1916
Das Gebäude wird während des 1. Weltkrieges als Lazarett genutzt.

Zeit bis zur Schulreform

1919
Ab Januar werden drei Klassen gebildet. Die Unterklasse (1.-3.) umfasst 88, die Mittelklasse (4. und 5.) 61 und die Oberklasse (6. und 7.) 41, zusammen 190 Schüler.

1920
Für die Mädchen wird anstelle der Sonntagsschule allgemeiner Fortbildungsunterricht eingeführt, für die Buben außerdem Zeichenunterricht

1928
Die Schule hat 127 Schüler.

1936
Am 18. Juli wird die Deutsche Volksschule eingeführt.

1946
Das Bezirksschulamt regt die Bildung einer 4. Klasse an, nachdem sich die Schülerzahl seit 1939 von 117 auf 221 Schüler erhöht hat. Die ehemalige Luftwaffenbaracke am Bahnhof wird als Turn- und Festhalle hinter der Gerlachschule neu aufgebaut.

1951
Die Gerlachschule wird entlang der Gartenstrasse für 48.000 DM erweitert.



1963
Der Gemeinderat beschließt die Errichtung eines Mittelschulzuges, der 1964 mit einer ersten Klasse beginnt

1966
Der Mittelschulzug hat 81 Schüler in 3 Klassen, 1967 sind es 126 Schüler in 5 Klassen und 1968 sind es 147 Schüler in 6 Klassen.

1966
Bau des Pavillons, der die Klassen 1 und 2 der Grundschule bis zur Umwidmung als Technikbereich 2013 beherbergte.

1969/70
Bau der Deutschordenschule als Unterrichtsgebäude für die Realschule. Abriss der ehemaligen Zehntscheuer ("Farrenstall). Klassen sind im Schwesternhaus (heutiges Ärztehaus) am Oberen Tor ausgelagert.

1970/72
Die bisher eigenständigen Schulen Hülen, Lippach und Röttingen werden aufgelöst und der Lauchheimer Schule zugeordnet. Die Schülerbeförderung wird eingerichtet

1975
Bau der Schulturnhalle und des Schulsportplatzes (”Roter Platz”).

1979/80
Renovierung der Gerlachschule. Bau der Kapfenburgschule als Grund- undHauptschulgebäude. Die beiden Säle im 1. Stock des "Bären" sind Ausweichquartier.

1997/98
Das Deutschorden-Schulgebäude wird für ca. 5 Millionen DM renoviert und um ein weiteres Stockwerk ergänzt. 9 weitere Klassenräume entstehen und der gesamte naturwissenschaftliche Bereich wird umgebaut. Die Schule verfügt nun über einen Computerraum mit 19 Arbeitsplätzen und Internetzugang.
Schülerzahl: 619, davon Realschule: 176.

2001
Die "verlässliche Grundschule" wird eingeführt.

2008
Unterhalb der Schulturnhalle entsteht eine moderne Leichtahtletikanlage.
Herr Breuer wird als Schulsozialarbeiter mit 50% eingestellt. Er beteiligt sich gleichzeitig noch im Lauchheimer Ferienprogramm.

2009
Schülerzahl 639, davon Realschule 281.

2013
Die Technikräume werden zentral in den Grundschulpavillion verlegt. Der Zeichensaal wird ins Untergeschoss der Deutschordenschule verlegt und mit einem Ausgang ins Freie ergänzt.


2014
Die Schule erhält das "BORIS-Gütesiegel" für excellente Berufsvorbereitung und Bildungspartnerschaften.

Veröffentlichung genehmigt: Stadtarchiv Lauchheim